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Regelmäßig ist einfach. Die wöchentliche Kolumne von Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater

eingestellt von Sebastian Ulbricht am 29. Dezember 2018 um 9:00 Uhr | Kategorie: Allgemein

Versöhnliches Jahresende? Fehlanzeige!

Eine solche Konstellation wie 2018 – mit Verlusten über fast alle Anlageklassen hinweg – hat es an den Finanzmärkten nur selten gegeben.

Deutsche Aktien, gemessen am DAX, fielen im Jahresverlauf von rund 13.000 Punkten auf unter 10.400 Punkte. Unternehmensanleihen wiesen auch im hochverzinslichen Bereich ein Minus aus. Gold, Silber und Rohöl haben sich verbilligt. Lediglich mit Staatsanleihen war in diesem Jahr etwas Geld zu verdienen, insbesondere mit den guten alten deutschen Bundesanleihen. US-Präsident Trump hat es zum Jahresende wieder einmal geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Kurz vor Weihnachten ist die dritte US-Haushaltssperre in diesem Jahr in Kraft getreten, denn Trump knüpft seine Unterschrift unter den Überbrückungshaushalt an die Bedingung, dass fünf Milliarden US-Dollar für den Bau der Grenzmauer zu Mexiko bereitgestellt werden.

 

Neues Jahr mit alten Themen

Die US-Haushaltssperre dürfte wohl über den Jahreswechsel hinaus anhalten. Die Einkaufsmanagerindizes in den weltgrößten Volkswirtschaften China und USA werden zum Jahreswechsel einen Einblick in die Unternehmensstimmung gewähren. Für eine Wende zum Besseren fehlen aber die Argumente. Denn altbekannte Themen begleiten uns nahtlos ins neue Jahr: Der Handelskonflikt ist trotz Atempause nicht gelöst. Den Brexit in geordnete Bahnen zu lenken, wird immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Und schließlich werden die Notenbanken den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik weiter verfolgen. Für Anleger bauen sich allerdings gerade mit den Kurskorrekturen an Aktien- und Anleihemärkten neue Möglichkeiten auf.

 

Ihr

Dr. Ulrich Kater

Chefvolkswirt der DekaBank

 

Frankfurt, 28. Dezember 2018

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